Das durch eine Windhose am 5. Juli fast vollständig zerstörte CampusCamp in Gießen ist nun fast vollständig wieder aufgebaut. Das noch fehlende Veranstaltungszelt wird planungsgemäß morgen im Verlauf des Tages errichtet werden, um pünktlich zur Veranstaltung von Jörg Bergstedt (Fiese Tricks von Polizei und Justiz in Gießen) um 20:00 Uhr Schutz vor Regen und sonstigen Unbillen des Wetters zu bieten.
Bereits aufgebaut ist ein Zelt für Küchenutensilien. Ebenso sind die noch verwertbaren Zelte "umgezogen" auf die Nachbarwiese.
Die angekündigten Veranstaltungen werden also wieder wie geplant stattfinden.
Informationen zum bundesweiten Vernetzungstreffen finden sich unter:
http://hessen.uebergebuehr.de/de/aktuell/news/meldung/ansicht/2007/07/bundesweites-vernetzungstreffen-linker-aktivisten-in-giessen/
www.boykotthessen.de ist online. Auf der Seite gibts alle Infos über den Studiengebühren-Boykott in Hessen, sowie genauere Details jede einzelne hessische Hochschule betreffend. Besonders informativ ist der FAQ gestaltet, der die wesentlichen Fragen zum Ablauf anschaulich erklärt...
und für all diejenigen, die schon alles wissen, gibts hier den Direktlink zu den Widerspruchsformularen, denn nur wer Widerspruch einlegt, erkennt den Gebührenbescheid formal nicht an und sorgt dafür, dass die Uni Mehraufwand hat... ;)
Mit Hilfe von ca. 70 "Gebühren-Scouts", die mehr als 4900 persönliche Interviews an 48 deutschen Universitäten geführt haben, hat der Lehrstuhl für Marketing der Uni Hohenheim "gefördert durch die GfK und MLP" die Einstellung deutscher Studierender gegenüber Studiengebühren erfragt.
Lediglich die "Zufriedenheits-Schulnote" 3-4 vergeben informierte Studierende für die angeblich verbesserten Studienbedingungen, die mit ihren Gebühren finanziert worden sind. Der Großteil der Gebührenzahler will noch gar nicht mitbekommen haben, ob und was mit seinen Gebühren gemacht wurde. Die Zahl der Gebührengegner ist mit bundesweit 60 Prozent weiterhin hoch und auch die Zukunftsaussichten werden von Gebührenzahlern wenig optimistisch beurteilt. (...) Das Fazit von Deutschlands erster wissenschaftlich fundierter Studie zur Zufriedenheit der Gebührenzahler: Um den Gebühren-Pessimismus zu überwinden, müssen die Hochschulen stärker auf die Kundenwünsche der Gebührenzahler eingehen - und ihre Transparenz und Informationspolitik grundlegend ändern.Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)
Alle Ergebnisse, Rankings und Details unter www.gebuehrenkompass.de
Die Universität Hohenheim hat auf die Studie ihres Lehrstuhls umgehend reagiert: Sie kennzeichnet ab sofort mit einem Aufkleber "finanziert aus Studiengebühren" alle Bücher, PCs, Beamer oder Laborgeräte (...), die dank der neuen Studiengebühren angeschafft wurden. Mit dieser Maßnahme will die Hochschulleitung der Universität Hohenheim noch transparenter machen, wie die rund 2,2 Mio. Euro pro Semester für verbesserte Studien- und Lehrbedingungen eingesetzt wurden. (...) Umlaufend trägt er die Inschrift "Universität Hohenheim", im Zentrum die Aufschrift "aus Studiengebühren finanziert". Ein Zeichen, dem Hohenheimer Studierende bald öfter begegnen werden.Quelle: idw.
So macht Studieren Spaß...
Am Freitag, 22. Juni 2007 werden die gesammelten Unterschriften für die Verfassungsklage dem Hessischen Staatsgerichtshof übergeben.
Treffpunkt ist um 10:00 Uhr der Vorplatz des Wiesbadener Hauptbahnhof. Es folgt eine Demonstration an den wichtigsten Ministerien vorbei und abschließend eine Kundgebung ab 11:30 Uhr am Luisenplatz.
Ab 12.30 Uhr werden die Anträge dem Staatsgerichtshof überreicht.
Via AStA der FH Gießen
Es ging natürlich um Studiengebühren auf der Vollversammlung der Frankfurter Fachhochschule, vor allem um den geplanten Boykott derselben. Vorsorglich war daher auch die Polizei angerückt. Doch am Dienstag stand den 400 Studierenden der Sinn "mehr nach Diskussion, weniger nach Demonstration", wie Sören Steffe vom Asta-Vorstand die Stimmung beschrieb.
Die allerdings war trotzdem alles andere als heiter, hatte doch die Hochschulleitung plötzlich ein neues Modell der Treuhandkonten eingebracht - angeblich ohne Rücksprache mit den Studierenden. Im Gegensatz zum geplanten Konto, das unabhängig über einen Verein und eine Anwältin geführt werden soll, könnte das Präsidium bei seinem Modell über die eigene Rechtsaufsicht Geld einziehen, kritisiert der Allgemeine Studierendenausschuss.Quelle: Frankfurter Rundschau, 20. Juni 2007
Hallo,
heute mal was in eigener Sache:
Wie viele vermutlich schon bemerkt haben, poste ich hier zur Zeit relativ wenig... zumindest weniger als letztes Jahr zu den Zeiten der großen Proteste.
Mir selbst tut das auch irgendwie weh und leid, aber zur Zeit stecke ich bis zum Hals in Arbeit. Ich möchte dennoch nicht, dass das Protestblog einfach einschläft, schließlich posten hier ja einige Menschen sehr regelmäßig (Dank an Euch!) und auch Zugriffe werden nicht weniger...
Daher meine Frage:
Hat nicht jemand Lust und Zeit sich Co-Administrator schimpfen zu dürfen, sprich: die wissenswertesten aktuellen Geschehnisse hier zu posten, Kommentare zu lesen und im Notfall zu administrieren (was erst 1x vor kam, seitdem ich das Protestblog übernommen habe) und einfach mal nen Blick auf die Seite zu haben?
Ist echt nicht viel Arbeit (ca. eine Stunde/Woche), würde mir aber immens helfen.
Interessenten können sich gerne bei mir melden.
Hallo an alle,
es ist wieder so weit: das legendäre Gießener Campus Camp hat seine Pforten erneut geöffnet. Letztes Jahr campten AktivistInnen dort 143 Tage lang!
Alle sind herzlich eingeladen: zum campen, zum diskutieren, zum grillen, zum singen, zum Workshop, zur Lesung und natürlich auch als ReferentInnen.
mailt an campuscamping@web.de
Oder kommt einfach so vorbei. Falls ihr über Nacht bleiben wollt: Schlafsack nicht vergessen!
Das Camp befindet sich auf dem Gelände des Phil 1, unweit von der Neuen Mensa.
The Camp of Resistance has just begun...





