Mit Hilfe von ca. 70 "Gebühren-Scouts", die mehr als 4900 persönliche Interviews an 48 deutschen Universitäten geführt haben, hat der Lehrstuhl für Marketing der Uni Hohenheim "gefördert durch die GfK und MLP" die Einstellung deutscher Studierender gegenüber Studiengebühren erfragt.
Lediglich die "Zufriedenheits-Schulnote" 3-4 vergeben informierte Studierende für die angeblich verbesserten Studienbedingungen, die mit ihren Gebühren finanziert worden sind. Der Großteil der Gebührenzahler will noch gar nicht mitbekommen haben, ob und was mit seinen Gebühren gemacht wurde. Die Zahl der Gebührengegner ist mit bundesweit 60 Prozent weiterhin hoch und auch die Zukunftsaussichten werden von Gebührenzahlern wenig optimistisch beurteilt. (...) Das Fazit von Deutschlands erster wissenschaftlich fundierter Studie zur Zufriedenheit der Gebührenzahler: Um den Gebühren-Pessimismus zu überwinden, müssen die Hochschulen stärker auf die Kundenwünsche der Gebührenzahler eingehen - und ihre Transparenz und Informationspolitik grundlegend ändern.Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)
Alle Ergebnisse, Rankings und Details unter www.gebuehrenkompass.de

Die Universität Hohenheim hat auf die Studie ihres Lehrstuhls umgehend reagiert: Sie kennzeichnet ab sofort mit einem Aufkleber "finanziert aus Studiengebühren" alle Bücher, PCs, Beamer oder Laborgeräte (...), die dank der neuen Studiengebühren angeschafft wurden. Mit dieser Maßnahme will die Hochschulleitung der Universität Hohenheim noch transparenter machen, wie die rund 2,2 Mio. Euro pro Semester für verbesserte Studien- und Lehrbedingungen eingesetzt wurden. (...) Umlaufend trägt er die Inschrift "Universität Hohenheim", im Zentrum die Aufschrift "aus Studiengebühren finanziert". Ein Zeichen, dem Hohenheimer Studierende bald öfter begegnen werden.Quelle: idw.
So macht Studieren Spaß...

# Dienstag, 3. Juli 2007, 11:18, von heinrich in Studien

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