Bei der Zahl der Hochschulabsolventen fällt Deutschland im internationalen Vergleich zurück. Andere Industriestaaten haben mehr Abiturienten und bilden mehr junge Akademiker aus, so ein neuer Bericht der OECD-Bildungsexperten. Ihre Note für Deutschland: mangelhaft.
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,436589,00.html
Gefunden beim HR:
"Korrekturen bei Studiengebühren - 'Geld-zurück-Garantie' für Studenten
Es ist noch gar nicht in Kraft und soll schon überarbeitet werden. Die hessische CDU will offenbar am umstrittenen Gesetzentwurf zu Studiengebühren einige Korrekturen vornehmen.
In einem Gespräch mit der 'Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen' (Samstagausgabe) kündigte die hochschulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Eva Kühne-Hörmann, verschiedene Maßnahmen zu Gunsten der Studierenden an.
Unter anderem sprach sie sich für eine 'Geld-zurück-Garantie' aus. Danach sollten Studierende ihre gezahlten Gebühren zurückerstattet bekommen, wenn die Hochschulen ihnen kein ordnungsgemäßes Studium ermöglichen und damit den Weg zum Examen verlängern. Wer für die Rückerstattung aufkommen soll, sei allerdings noch unklar – die Hochschulen bekommen die Gebühren nicht direkt ausgezahlt.
Belastungsgrenze soll sinken
Ferner kündigte Kühne-Hörmann an, die Obergrenze der Gesamtbelastung aus Gebühren und Bafög-Leistungen, die im aktuellen Entwurf 17.000 Euro vorsieht, nach unten zu korrigieren. Dieser Betrag werde 'sicher' gesenkt, erklärte die Hochschulexpertin und verwies auf die in anderen Ländern geltende Grenze von 15.000 Euro.
Zudem sprach sich die CDU-Politikerin dafür aus, Doktoranden die Gebühren zu erlassen: 'Es wäre wissenschaftspolitisch das falsche Signal, wenn Studienbeiträge Absolventen von der Promotion abhielten', sagte sie der Zeitung. Auch für besonders gute Studenten solle es mehr Befreiungsmöglichkeiten geben. Ferner sollten auch Ausländer und Staatenlose – bei denen die Hochschulen höhere Gebühren nehmen können – Anspruch auf Darlehen erhalten.
Die Studiengebühren sind am Montag Thema einer öffentlichen Anhörung des Landtags-Ausschusses für Wissenschaft und Kunst. Kühne-Hörmann erklärte es für möglich, dass sich daraus weitere Änderungen des Gesetzentwurfs ergeben. SPD und Grüne lehnen das Vorhaben ab. (kahu)"
Link zum Original: http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=15662&key=standard_document_25555050
Der Ausschuss für Wissenschaft und Kunst wird am 4. September, 10 Uhr im Frankfurter Römer (Sitzungssaal der Stadtverordnetenversammlung) eine öffentliche Anhörung über die Erhebung von Studienbeiträgen durchführen. Für Besucher ist eine schriftliche Anmeldung per Fax unter 0611 3501308 oder E-Mail: besucher@ltg.hessen.de bis zum 31.08.2006 erforderlich. Es stehen 70 Plätze zur Verfügung.Weitere Details siehe Pressemitteilung des Hessischen Landtags (PDF) vom 28. August.
"Düsseldorf. Am Sonntag gegen 13:30 Uhr haben SchülerInnen und Studierende den Landtag des Landes Nordrhein-Westfalen gestürmt. Damit protestierten sie während den Feierlichkeiten zum 60. Geburtsag des Landes NRW gegen die Einführung von Studiengebühen und gegen das von der Landesregierung geplante "Hochschulfreiheitsgesetz"."
Weiter im Text und Fotos gibts bei der Quelle: http://de.indymedia.org/2006/08/155942.shtml
Wirtschaftlich gesehen ist Hessen bundesweit ganz vorn. Doch beim Thema Bildung bekam das Land nun ein niederschmetterndes Zeugnis ausgestellt.
(...) In dem am Mittwoch veröffentlichten "Bildungsmonitor 2006" des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) landete das Land lediglich auf Rang 13 – ein Absturz im Vergleich zum Vorjahr als Hessen immerhin auf Platz acht kam. Sieger der Bildungsstudie ist mit Sachsen zum ersten Mal ein ostdeutsches Bundesland geworden, dahinter folgen Baden-Württemberg und Bayern. Schlusslicht ist Nordrhein-Westfalen. Die hessische Kultusministerium Karin Wolff (CDU) nannte die Untersuchung wissenschaftlich fragwürdig.
Bei der vom arbeitgebernahen IW im Auftrag der Initiative Neue Soziale Markwirtschaft erstellten Bildungsstudie wurden 116 Indikatoren herangezogen, darunter Klassengröße, PISA-Ergebnisse, Zahl und Qualität von Abschlüssen von Schülern und Studenten von Bildungsaufgaben. Demnach konnte sich Hessen zwar absolut leicht verbessern, relativ war der Anstieg aber der zweitschlechteste aller Bundesländer. Bei der Bewertung der allgemein bildenden Schulen kam Hessen auf den vorletzten Platz – im Hochschulbereich sogar auf den letzten.Quelle: Hessischer Rundfunk





