Am Mittwoch den 16. August steht die Eröffnung des Kinder-Herzzentrums mit einem Festvortrag des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch an... Ein guter Grund der Veranstaltung einen Besuch abzustatten...

Die Veranstaltung beginnt um 16:30 im neuen Kinder-Herzzentrum im Wartweg/ Ecke Uhlandstraße... Treffpunkt für die Freundinnen und Freunde Kochscher Studiengebührenpolitik am Kinder-Herzzentrum... Yeah.

ROKO kommt -> ROKO wir kommen...

Hier das Programm der Feiernden...

*Eröffnung Kinder-Herzzentrum (Uhlandstraße/ Ecke Wartweg)

Mittwoch 16. August 16:30 - 18:30*

Begrüßung
Herr Meder -> Vorsitzender der Geschäftsführung

Grußworte
Herr Leonhard -> Vorsitzender des Aufsichtsrats d. Klinikums

Herr Haumann -> Oberbürgermeister der Stadt Gießen

Herr Pföhler -> Vorstandsvorsitzender der RHÖN-KLINIKUM AG

*FESTVORTRAG
Herr Ministerpräsident Roland Koch*

Schlüsselübergabe, Rundgang und Kleiner Imbiss

Von alibert um 12:35 in Giessen | 3 Kommentare | Kommentieren

 
 

FDP will die Studenten im Internet eines Besseren belehren
In der elektronischen Auseinandersetzung über Hochschul-Gebühren gibt es auch Protestforen und Ratschläge vom Minister

Auf den Straßen in Hessen ist es ruhig. Sichtbare Massenproteste der Studenten gibt es zurzeit nicht - es sei denn, man schaut ins Internet. In etlichen Foren tauschen sich die Gegner von Studiengebühren aus, vom "Protestblogger" bis zu "Indymedia". Dort geht es vor allem um die Formen des Protests gegen die Pläne der CDU-Landesregierung, die vom Wintersemester 2007/2008 an allgemeine Studiengebühren einführen will. Keine Frage ist für die Diskutierenden, dass sie Gebühren für falsch und unsozial halten.

Internet-Foren von Gebührenbefürwortern suchte man im Netz bisher vergeblich. Nun gibt es auch das. Die FDP-Hochschulpolitikerin Nicola Beer hat am Montag den "ersten Weblog pro Studiengebühren" freigeschaltet. (...)
Quelle: Frankfurter Rundschau, 8. August 2006

Nicola Beers Weblog Pro Studiengebühren

Von heinrich um 18:24 in Aktionen | 0 Kommentare | Kommentieren

 
 

Landesweites Protestcamp

Von _mike_ um 13:13 in Giessen | 0 Kommentare | Kommentieren

 
 

Das CampusCamping - Team hat in mühevoller Kleinarbeit ein Programm erarbeitet, das steht.
Aufgeführt sind die geplanten Workshops, Vorträge und Veranstaltungen nebst Referenten und Gruppierungen, die sie vertreten.

Das ausführliche Programm sowie eventuell auftretende Änderungen sind unter http://www.historiogrfx.org/Info/Landescamp.php abrufbar.

*****Kurzfassung******
Freitag 04.08.
Anreise ab 14 Uhr
15 Uhr: Treffen Landes ASten Konferenz (LAK)
17 Uhr: Plenum: Offizielle Begrüßung des landesweiten Camp-Trecks.
Präsentation der bisherigen Ergebnisse, Ist-Stand der Arbeitsvorgänge von Offenbach bis Gießen.

18 Uhr: Arbeitskreis Mobilisation
Wie lässt sich die Mobilisation der Protestierenden erhöhen?

Arbeitskreis Bildungsperspektiven
Zur Geschichte des emanzipatorischen Bildungsbegriffs:

20 Uhr: Plenum: Das Gießener Bündnis gegen Studiengebühren, Unterrichtsgarantie Plus, Sozialabbau und für 'Reiche Eltern für alle', bestehend aus Gewerkschaften, SchülerInnen, ASten und anderen Gruppierungen stellt sich vor.

Anschließend: Abendunterhaltung ! ! !

Samstag 05.08.
10 Uhr: Vortrag: Die Gewerkschaften stellen sich vor und referieren Ihren Standpunkt gegenüber Studiengebühren.

11.00 bis 13.00 Uhr Workshop der DGB Jugend: Was bedeuten Studiengebühren für den Ausbildungsmarkt unter Berücksichtigung der Situation von Jugendlichen mit Migrationshintergrund? Wie kann die Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften verbessert werden?

13:00 Uhr: Mittagsessen

14 Uhr: Plenum: Vorstellung der Zwischenergebnisse, Ausblick und Planung

15 Uhr: Arbeitskreis Schule
Schülerinnen und Schüler sind von der Einführung allgemeiner Studiengebühren am härtesten betroffen.

Arbeitskreis: ProtestKulturTage und Woche der Dezentralen Aktionskunst
Im hessischen Landtag werden vom 12. bis zum 14. September die ersten Plenarsitzungen nach der Sommerpause stattfinden.
Unter anderem soll der Entwurf des 'Studienbeitragsgesetzes' der CDU- Landtagsfraktion dann in die zweite Lesung gehen. Es besteht durchaus die Gefahr, dass es zur Abstimmung und Verabschiedung dieses Entwurfs in einer dritten Lesung kommen kann.
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04. - 08.09. Woche der Dezentralen Aktionskunst
11. - 14.09. 'ProtestKulturTage' in Wiesbaden:
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Wir sind dabei, ein umfangreiches informatives-, kulturelles und aktionistisches Programm auf die Beine zu stellen.

17 Uhr: Workshop: Demoverhalten
Wie verhalte ich mich auf einer Demo? Welche Lehren sind aus dem bisherigen Verlauf der Proteste zu ziehen, und wie lassen sich Fehler vermeiden? Dieser Workshop will Antworten geben und helfen, Fehler zu vermeiden.

Workshop: Vorratsdatenspeicherung
Wer weiß was wann über wen?

19 Uhr: Plenum: Vorstellung der Ergebnisse, freie Diskussion

Anschließend: Abendunterhaltung

Sonntag 06.08
10 Uhr Arbeitskreis: Volksbegehren
Ein einmal Gesetz gewordener Unsinn kann auch wieder abgeschafft werden, und zwar vom einzigen Souverän, dem Volk. Damit dieses aber Gelegenheit zur Willensbekundung erhält, muss eine Menge Arbeit geleistet werden ! Wir fragen uns welche das ist, und wie sie sich konkret organisieren lässt.

Arbeitskreis: Mobilisation
Wir treffen uns erneut, um das Erreichte zu reflektieren, Verabredungen zu treffen, und eventuell aktuell erreichte Vernetzungen vorzustellen

Arbeitskreis: Gebührenboykott
Ob sich die Einführung allgemeiner Studiengebühren auf Gesetzesebene verhindern lässt, ist aufgrund der absoluten CDU-Mehrheit in Hessen mehr als fraglich. Um so wichtiger ist es daher, schon jetzt Konzepte zur Fortführung des Protestes nach einer Verabschiedung des Gesetzes zu entwickeln.

12:30: Mittagessen

14 Uhr: Plenum: Verabredungen für die Zukunft, Reflektion, Vorstellung der Ergebnisse, Verabschiedung

16 Uhr: Seminar: 'Wir lesen Livius'. Ähnlichkeiten der Manifestation der Volkssouveränität in der Antike und Heute.

17 Uhr: Praxis-Modul: Wir wenden an, was wir uns im vorangegangenen Seminar erarbeitet haben. Je nach Wetter lustiges Geländespiel oder grüner Tisch.

Abreise

Von eisbaer_78 um 01:36 in Aktionen | 1 Kommentar | Kommentieren

 
 

Ich habe mal eine Mail an den Vorsitzenden der DGB NRW geschickt, da sich dieser für die von der SPD NRW propagierte "Landeskinderregelung" ausgesprochen hat.

Es würde mich freuen, wenn Herr Muscheid mehrere Mails von Studiengebührengegnern bekommen würde:

dietmar.muscheid@dgb.de

Natürlich darf aus dem unten stehenden Text feizügigst übernommen werden ;-).

Eine Antwort werde ich sinnngemäß hier posten.




Sehr geehrter Her Muscheid,

das CampusCamp Gießen kann ihrer am 21.07.2006 getätigen Äußerung, dass die sog. Landeskinderregelung der SPD NRW unterstützenswert sei, in keinster Weise beipflichten.

( http://www.swr.de/nachrichten/rp/-/id=1682/nid=1682/did=1412306/ufsqhj/index.html )

Vielmehr vertreten wir die Ansicht, dass Studiengebühren, egal in welcher Form, Kinder von weniger Reichen, unter anderem von Arbeitern, vermehrt vom Studium abhalten. Dadurch wird dieser Gruppe der Bevölkerung ihr Recht auf Bildung erschwert. Hinzu kommt verschärfend, dass Arbeiterkinder in Zukunft einen Kredit aufnehmen werden müssen, um sich ein Studium finanzieren zu können; im Gegensatz zu Kindern reicherer Eltern werden sie also mit einem Schuldenberg in ihr Berufsleben starten, der erst einmal abgetragen werden muss. Dieser Umstand wird dazu führen, dass ein eventuelles politisches Engagement, wenn nicht verhindert, so doch sehr erschwert wird. Auch ehrenamtliches Engagement während und nach dem Studium wird aus Kostengründen ausbleiben und ein Privileg der reichen Bevölkerungsschicht werden.
Aus der eben skizzierten Sachlage erwächst ein nicht unerhebliches Bedrohungspotential für die demokratische Gesellschaft, da sich die schon vorherrschende Schieflage der übermäßigen Repräsentation von materiell Begüterten in Parlamenten und Räten der Bundesrepublik sich weiter zuspitzen würde.
Deshalb sind wir der Ansicht, dass Studiengebühren, da sie sozial selektiv sind, in jeder Form zu bekämpfen sind, um der Bevölkerungsmehrheit, die eben nicht reich ist, den Zugang zu Bildung nicht noch weiter zu verbauen, und deren Möglichkeit der Partizipation an gewählten Institutionen nicht weitergehend zu erschweren.
Auch das Argument der Überschwemmung mit „Bildungsflüchtlingen“ kann nicht als Argument dienen, um Studiengebühren über die Hintertüre einzführen; die „das-Boot-ist-voll“ Mentalität ist, genauso wie in derzeit laufenden Arbeitskämpfen, fehl am Platz.
Vielmehr wäre es angemessen, die Abschaffung der Studiengebühren in den anderen Bundesländern zu fordern.

Aus diesem Grund setzen wir uns gegen Studiengebühren in jeder Form ein.

Für Solidarität und freie Bildung!

Mit solidarischen Grüßen,

Ihre CampusCamping Crew Gießen,

i.A.V.

Ulrich Hinderer

Von eisbaer_78 um 13:56 in Aktionen | 1 Kommentar | Kommentieren