Wirtschaftlich gesehen ist Hessen bundesweit ganz vorn. Doch beim Thema Bildung bekam das Land nun ein niederschmetterndes Zeugnis ausgestellt.

(...) In dem am Mittwoch veröffentlichten "Bildungsmonitor 2006" des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) landete das Land lediglich auf Rang 13 – ein Absturz im Vergleich zum Vorjahr als Hessen immerhin auf Platz acht kam. Sieger der Bildungsstudie ist mit Sachsen zum ersten Mal ein ostdeutsches Bundesland geworden, dahinter folgen Baden-Württemberg und Bayern. Schlusslicht ist Nordrhein-Westfalen. Die hessische Kultusministerium Karin Wolff (CDU) nannte die Untersuchung wissenschaftlich fragwürdig.

Bei der vom arbeitgebernahen IW im Auftrag der Initiative Neue Soziale Markwirtschaft erstellten Bildungsstudie wurden 116 Indikatoren herangezogen, darunter Klassengröße, PISA-Ergebnisse, Zahl und Qualität von Abschlüssen von Schülern und Studenten von Bildungsaufgaben. Demnach konnte sich Hessen zwar absolut leicht verbessern, relativ war der Anstieg aber der zweitschlechteste aller Bundesländer. Bei der Bewertung der allgemein bildenden Schulen kam Hessen auf den vorletzten Platz – im Hochschulbereich sogar auf den letzten.
Quelle: Hessischer Rundfunk

# Donnerstag, 24. August 2006, 10:35, von heinrich in Studien

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moe kommentierte am Donnerstag, 24. August 2006, 16:33:
Der Weg zum Bildungsland Nummer 16

... ist nicht mehr weit. Auf der Hochschulebene haben wirs ja anscheinend schon geschafft. Ich gratuliere den Herren Koch, Corts und dem unzähligen Gefolge.

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