Am 26.01.08 wird es in Frankfurt am Main eine bundesweite, dezentrale Aktion mit Kundgebungen, Massenblockaden und Kleingruppenaktionen in der gesamten Stadt geben. Das Ziel ist es öffentlichen Druck aufzubauen, um Studiengebühren zu bekämpfen.

[...] Die Politik im Bildungs- und Sozialbereich ist gesellschaftsfeindlich und asozial. Sie schränkt Menschen in ihrem Recht auf Bildung ein, verfestigt und verstärkt die soziale Selektion nach dem Geldbeutel der Eltern. Zudem werden Studierende und Wissenschaftler die sich auch nur ansatzweise kritisch damit auseinandersetzen, dass sie von Teilhabenden zu Kunden und Humankapital gemacht werden bzw. sich selber machen sollen kriminalisiert, mit Berufsverboten bedroht oder eben zu Terroristen gemacht.

Gemeinsam fordern wir daher:
Die Wiedereinführung des gebührenfreien Studium, also die Abschaffung von Studiengebühren und Studienkonten.
Für ein freies Studium, eine bedarfsgerechte und von den Eltern unabhängige Finanzierung aller Studierender. [...]
http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/414834


 
 

Es ging natürlich um Studiengebühren auf der Vollversammlung der Frankfurter Fachhochschule, vor allem um den geplanten Boykott derselben. Vorsorglich war daher auch die Polizei angerückt. Doch am Dienstag stand den 400 Studierenden der Sinn "mehr nach Diskussion, weniger nach Demonstration", wie Sören Steffe vom Asta-Vorstand die Stimmung beschrieb.

Die allerdings war trotzdem alles andere als heiter, hatte doch die Hochschulleitung plötzlich ein neues Modell der Treuhandkonten eingebracht - angeblich ohne Rücksprache mit den Studierenden. Im Gegensatz zum geplanten Konto, das unabhängig über einen Verein und eine Anwältin geführt werden soll, könnte das Präsidium bei seinem Modell über die eigene Rechtsaufsicht Geld einziehen, kritisiert der Allgemeine Studierendenausschuss.
Quelle: Frankfurter Rundschau, 20. Juni 2007

Von heinrich um 15:44 in Frankfurt | 0 Kommentare | Kommentieren

 
 

...hoffentlich nicht ganz alleine!!!

Einladung zum TOP-Event am 16.5. in Frankfurt:

http://www.insm.de/Veranstaltungen/INSM-LIVE.html

(auf ersten Link klicken: Niedriglohnsektor - Wege aus der Langzeitarbeitslosigkeit)

Die Teilnahme ist kostenlos - ihr müsst aber eure Adresse angeben.

Dann per Fax an: 069/2199-3680

Überschrift:

"Anmeldung: Streitgespräch - Niedriglohnsektor - Wege aus der Langzeitarbeitslosigkeit"

Ihr habt nur noch bis morgen (9.5.) dafür Zeit!

Von striking back um 13:50 in Frankfurt | 0 Kommentare | Kommentieren

 
 

Hallo,

wie viele von euch vielleicht schon wissen, gibt es morgen, am 4.3., ein nettes Treffen im Studierendenhaus der Uni Frankfurt, Campus Bockenheim, ab 14.00 Uhr.

Flyer hierzu:

http://www.media.uebergebuehr.de/view/id/1400/
http://www.media.uebergebuehr.de/view/id/1401/

Von striking back um 11:27 in Frankfurt | 0 Kommentare | Kommentieren

 
 

Donnerstag, 6. Juli 2006 - 13 Uhr Frankfurt

Sternmärsche zum Opernplatz von folgenden Treffpunkten: Kaisersack, Unicampus Bockenheim, FH Nibelungenplatz

Veranstalter dieser bundesweiten Studierendendemonstration sind der ASTA der J. W. Goethe Universität und der FH Frankfurt
[via AKBp per Email]
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Von moe um 09:54 in Frankfurt | 0 Kommentare | Kommentieren

 
 

Original auf www.weltraumpapst.dl.am


Gestern Abend wurden 47 Leute festgenommen, die sich auf einer Party im "Café KOZ" (neuerdings auch "Café Corts") auf dem Frankfurter Uni-Campus befanden.
Die Polizei kam gegen 2h an, umstellte das Gebäude und stürmte es gegen 4h. Dabei gingen Fensterscheiben zu Bruch und die Damen und Herren in Grün gingen äußerst brutal gegen die friedlichen Partygäste vor. Der Einsatz von Schlagstöcken und Tränengas war der Normalfall und das Studentecafé wurde halb zerstört. Ich war dort und hab mir die Verwüstung (von etwas anderem kann man nicht mehr sprechen) gesehen.
Platzwunden und Schwellungen waren keine Ausnahme. Auch machten die Greenhorns kein halt vor Frauen oder Wehrlosen.
Grund für die ganze Aktion war, dass einige Menschen Scheiben in der Nähe zerstörten und eine Mülltonne brannte. Die Polizei hatte jedoch keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass die "Täter" sich im Café befanden. Laut Polizeibericht wurden "47 Tatverdächtigte" mitgenommen.

Mehr dazu weiter unten im Beitrag.

Von den Ereignissen Wind bekommen machten sich ca. 20 Marburger, die gerade im Umland herumirrten auf zur Bockenheimer Warte, um die StudentInnen aus Frankfurt zu unterstützen. Dort angekommen fanden wir einen kleinen, harten Kern an Protestierende, doch kaum jemand in der Uni wusste Bescheid. Also Flyer drucken, in die Vorlesungen und reden, reden, reden. In einigen VLs (wie z.B. Jura und BWL - ohne jetzt ein Vorurteil gegen genannte Studienfächer oder Studierende auszusprechen) wurde geklatscht als wir erzählten, dass knapp 50 Studis aus dem KOZ geprügelt und festgenommen wurden und einige Profs reagierten nicht gerade kooperativ.
Schon dort merkte ich wie wenig in der größten Stadt Hessens mobilisiert wurde, wie wenige Studenten aber auch bereit sind auf die Straße zu gehen.

Nach langem Hin und Her, einigen spontanen Reden und langem Warten auf "die Anderem vom Westend" liefen dann endlich 350-400 Studenten los und besetzten gleich die erste Kreuzung.
Der Plan war zum Polizeipräsidium zu laufen und für die Freilassung der noch Inhaftierten (gegen 13h immerhin noch ~25, ohne Essen oder Trinken!) zu demonstrieren.
Auf dem Weg dorthin teilten uns die "Communicators" -die übrigens immer mit Dienstwaffe rumlaufen (tolle Kommunikation!)- dass bereits alle freigelassen wurden.

Neues Ziel war dann die Börse, die teils besetzt wurde. Einige brachen gewaltsam eine Glastür auf um den Massen Eintritt zu gewährleisten. Ich persönlich war nicht drin, da direkt vor der Börse eine Messe war, die Polizei uns wunderschön kesseln könnte, was sie auch tat, und mir alles zu unkoordiniert lief.

Irgendwann wurden wir -mittlerweile nur noch knapp 150 Demonstranten- von mindestens 350 Polizisten mit kompletter Montur gekesselt. Die Polizei wollte einen Verwantwortlichen und gab sich mit "Roland Koch" als Antwort nicht zufrieden. Irgendwann wurde dann eine weitere Demoroute verhandelt, doch wir Marburger machten uns auf gen Heimat, da wir eine lange Nacht hinter uns hatten.

Was mich sehr gestört hat, war der sehr linke Block an Demonstranten, die ihre ganze Wut verbal an den Polizisten und Deutschland allgemein ausließen (u.a. Sprüche wie"No justice, no peace... fuck the police!").

Allgemein hatte ich in Frankfurt sehr das Gefühl, dass es Potential und einige Aktive gibt, der Stein doch irgendwie nicht ins Rollen gebracht wird. Keiner will -auch nicht inoffiziell- ein bißchen Verantwortung übernehmen und keiner weiss wirklich Bescheid. Komische Situation, da in Marburg selbst die Spontandemos immer halbwegs koordiniert liefen.
Frankfurt hat Standorte, die wir in Marburg Hände ringend suchen. Autobahn, Hauptbahnhof, Messe, Banken (u.a die EZB), die Börse undundund...


Ganz viele Infos und Links auf http://de.indymedia.org


Den Flyer den wir heute in der Uni FFM verteilt haben:

Polizei stürmt KOZ – 48 Verhaftet !


Die Polizei hat sich am Morgen des 22.06.2006 unter Missachtung des Hausrechtes des AStA und der MieterInnen gewaltsam Zutritt zum Studierendenhaus der Studierendenschaft der J.W. Goethe-Universität Frankfurt verschafft. Dort hatte am Abend, im Anschluss an die gestrige Demonstration gegen Studiengebühren, in Zusammenarbeit mit dem AStA eine Feier im Cafe KOZ stattgefunden. Entgegen anderer Verlautbarungen handelte es sich hierbei also nicht um eine Besetzung des Gebäudes. Um ca. 2:00 Uhr rückten mehrere Hundertschaften der Polizei an und umstellten das Studierendenhaus. Sie drängten die Partygäste ohne Begründung in das Gebäude, woraufhin diese sich ins Haus zurückzogen und die Türen abschlossen. Drinnen wurde weiter ausgelassen gefeiert. Um ca. 4:00 Uhr schlugen Polizeikräfte die Frontscheibe des Studierendencafes ein um sich so gewaltsamen Zutritt zu dem Gebäude zu verschaffen. Auf diesem Wege wurden die Räumlichkeiten von hunderten behelmten Polizisten gestürmt. Sie verteilten sich im ganzen Studierendenhaus und nahmen achtundvierzig PartybesucherInnen fest. Im Zuge ihres rücksichtslosen Vorgehens unter Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken verletzten Polizeikräfte mehrere Personen und verursachten erheblichen Sachschaden an der Einrichtung des Studierendenhauses. Dieses ist seit 1953 Eigentum der Studierendenschaft der J.W. Goethe-Universität und wird mit deren Mitteln betrieben und verwaltet.

Dies ist offenbar als böses Nachtreten zu verstehen, da bei der vorangegangen Demonstration gestern (MI, 21.6.06) die Proteste effektiv und friedlich in die Innenstadt getragen wurden. Dies wollte die Polizei offenbar nicht so stehen lassen. Ansonsten ist es nicht zu erklären, dass ALLE Partygäste INKLUSIVE des Pfortenpersonals festgenommen wurden und bis jetzt noch in Haft einsitzen.


 
 

Am 21. Juni 2006 feierten im Studierendenhaus eine Gruppe von Studierenden anlässlich der letzten Proteste und der WM. Plötzlich rückte ein massives Aufgebot der Polizei auf den Campus vor und umstellte das Studierendenhaus. Aufgrund des massiven und aggressiven Auftretens der Polizei zogen sich die Anwesenden in das Studierendenhaus zurück.
Anscheinend gab es über 40 Festnahmen, weiterlesen bei indymedia.

Von moe um 09:58 in Frankfurt | 0 Kommentare | Kommentieren

 
 

Hr Online berichtet:
Studenten stürmen Hauptbahnhof

Spiegel:
Schlagstöcke gegen Gebührengegner


 
 

Wir brauchen Hilfe aus ganz Hessen! Bitte kommt trotz des Samstagstermins alle und mobilisiert fleißig, es ist - gerade aus aktuellem Anlass - wichtig, dass wir weiter eine große, breite und bunte Bewegung sind!

Und wenn noch Motivation nötig ist: Bitteschön ;) Jetzt nicht nachlassen!

Wir haben Argumente - ihr nur die Polizei!

Von cmdr um 17:36 in Frankfurt | 1 Kommentar | Kommentieren

 
 

hey leutz, war heut auf der demo in darmstadt. war ganz gut, nur dass die studis zu früh weggegangen sind. waren am ende wenns hochkommt 200 leute.. (anfangs vielleicht ca 3000 - 6000)
habens geschafft darmstadt lahm zu legen - nix ging mehr. alles stand still! wollten auf die autobahn habens aber nicht geschafft durchzubrechen - die bullizei hat ne kette gebildet und mit six-packs die straßen für uns blockiert - eigentlich schade. wir müssen zeichen setzen, zeigen dass wirs ernst meinen. zeigen dass wir kein bock haben für unsere bildung zu blechen. am ende bin ich dann 25 mit meinem master in der tasche und 50 000 euro schulden - yeah!
ich bin nur eine person mit einer meinung, weiß aber, dass tausende andere diese meinung teilen!
die franzosen habens auch geschafft sich durchzusetzen - das können wir auch!

wann is die nächst demo gegn studiengebühren in ffm?!
kann da einer die frage beantworten?!

zusammenhalten und wir schaffens uns durchzusetzen!

Von beeay um 22:34 in Frankfurt | 2 Kommentare | Kommentieren