Nachzulesen unter:

http://de.indymedia.org/2007/01/167269.shtml

Wie wäre es mit Soli-Aktionen in Gießen und Marburg? In Marburg wurden in Bezug auf die Frauenklinik ja ähnliche Erfahrungen gemacht. Ich werde versuchen, für Samstag eine kleine Soli-Aktion in Gießen loszutreten. Nähere Infos folgen dann hier bald.

Von striking back um 11:40 in Diktatur | 1 Kommentar | Kommentieren

 
 

WIESBADEN (dpa) Begleitet von Studentenprotesten hat der hessische Landtag gestern mit den Stimmen der CDU das umstrittene Studiengebührengesetz beschlossen. Danach kostet das Studium an den Hochschulen des Landes von Herbst 2007 an mindestens 500 Euro pro Semester. Die FDP enthielt sich, SPD und Grüne lehnten das Gesetz ab und wollen es vor dem Staatsgerichtshof anfechten. (...)
Während der Beratung und Abstimmung im Rathaus, wo der Landtag wegen Umbauarbeiten tagt, protestierten nach Schätzung der Polizei etwa 250 Studenten gegen die Gebühren. Bei Rangeleien an den Absperrgittern setzten Polizisten Schlagstöcke ein. Demonstranten warfen mit Tomaten und Plastikflaschen. Zwei Demonstranten kamen zeitweise in Polizeigewahrsam.
Quelle: dpa z. B. in der AZ Bad Kreuznach

Von heinrich um 12:10 in Diktatur | 0 Kommentare | Kommentieren

 
 

Polizei-Übergriff auf Anti-Studiengebühren-Demo

--> klick (hört euch die mp3 an!!! Ihr habt die Polizisten, wir die Argumente!!)

Frankfurter blockieren A 66

--> klick

Diverse Mitschnitte von Frau Wolff im Softwarecenter und Radio Unihört

--> http://www.weltraumpapst.dl.am

jawoll ja.. wir (oder eher die frankfurter) sind in der tagesschau

--> Stream

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neuste Infos zum Besuch von Angela Merkel und Roland Koch am 29.05.06 in Kassel klick...
lasst uns dort hinfahren (Zugverbindungen)
vor allem sollte man noch alle anderen Unis Hessen mobilisieren. Hat jemand alle Emailadressen der Asten/Fachschaften parat? Email to jo.nau@web.de


 
 

Das hessische Innenministerium hat in buchstäblich letzter Minute die Einstellung eines qualifizierten Lehrers an der Martin-Buber-Schule im südhessischen Heppenheim verhindert.

Per Telefonanruf erhielt der Rektor der Schule den Befehl, dem angehenden Lehrer keinesfalls den Vertrag zur Unterschrift vorzulegen. Das berichtet Spiegel-Online.

In den Artikel heißt es:

"Der Rektor ist konsterniert, Michael Csaszkóczy erst recht. Er fährt an diesem Tag wieder nach Hause und wartet seitdem auf eine Begründung seiner Ablehnung.

An den Noten und Zeugnissen lag es nicht: Das zweite Staatsexamen nach dem Referendariat schaffte er mit 1,8 und setzte sich unter neun Kandidaten der Martin-Buber-Schule als bester Bewerber durch. Dennoch bekommt er die Stelle nicht."

Dem Lehrer wird eine falsche Gesinnung vorgeworfen. Das Ministerium sagt, es bestünden Zweifel an seiner Verfassungstreue.

Ihm wird vor allem seine Mitgliedschaft in der Antifa Heidelberg vorgeworfen. Schon vor einem Jahr hatte sich das ebenfalls CDU-geführte Baden-Württemberg geweigert, den Lehrer einzustellen.

Der Lehrer gibt an, Gewalt gegen Menschen und Sachen strikt abzulehnen. Im Spiegel-Online-Artikel heißt es zu dem Lehrer:

"Als Mitglied der Antifaschistischen Initiative Heidelberg hatte Csaszkóczy sich zum Beispiel gegen Rechtsradikale engagiert, Jugendliche auf den Spuren des Nationalsozialismus durch die Stadt geführt, Demonstrationen gegen Mietwucher organisiert.

Er war einer der Wortführer der lokalen Autonomen-Szene und wurde zehn Jahre lang vom Verfassungsschutz beobachtet.

Vor allem zwei Sätze aus einem Grundsatzpapier der Antifa-Initiative wurden ihm zum beruflichen Verhängnis:

'Militanz, die sich durch angemessene Zielgerichtetheit, permanente Selbstreflexion, konsequente Abwägung und hohes Verantwortungsbewusstsein der Agierenden auszeichnet, betrachten wir als legitimes Mittel im Kampf um Befreiung.'

Und:

An 'den herrschenden Unterdrückungsverhältnissen' werde sich auf parlamentarischen Weg 'nichts Grundlegendes ändern'."

Durch das Eingreifen der hessischen Landesregierung ist der Mann nun weiterhin gezwungen, von Arbeitslosengeld II zu leben, also von ca. 340 Euro im Monat.

So straft man "Gesinnungsverbrecher" ab.

Von bernima um 16:48 in Diktatur | 0 Kommentare | Kommentieren

 
 

Freie Studienwahl, das war einmal, wenn es nach einer "Gemeinsame[n] Presse-Erklärung der in der 'Allianz' vertretenen Wissenschaftsorganisationen" geht.

Allianz?

"In der "Allianz" sind folgende Wissenschaftsorganisationen vertreten: Deutsche Forschungsgemeinschaft, Fraunhofer Gesellschaft, Leibniz-Gemeinschaft, Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, Hochschulrektorenkonferenz, Max-Planck-Gesellschaft, Wissenschaftsrat".

Die Allianz schreibt in einer Presseerklärung vom Februar 2004 (http://www.mpg.de/pdf/misc/innovationAllianz.pdf):

"Das gegenwärtige System der
Hochschulzulassung gewährleistet nicht in allen Fällen, dass die Eignungsprofile von
Studienbewerbern optimal mit den Anforderungen der Studiengänge abgeglichen
werden. Es erlaubt den Hochschulen zudem nur sehr eingeschränkt, den Hochschulzugang
zur Profilbildung zu nutzen. Empfehlungen zur Verbesserung haben der
Wissenschaftsrat und die HRK erarbeitet. Sie müssen konsequent umgesetzt werden."

Von bernima um 14:13 in Diktatur | 0 Kommentare | Kommentieren

 
 

Wiesbaden – „Mit dem Studienguthabengesetz haben wir unser Ziel erreicht: Diejenigen, die nur zum Schein eingeschrieben waren, verlassen jetzt die Hochschulen und die Studierenden insgesamt achten mehr auf ein zügiges Studium.“ Zu diesem Fazit kommt Hessens Wissenschaftsminister Udo Corts nach der Auswertung der Exmatrikulationsstatistik für das Sommersemester 2004.
Nach der Einführung von Gebühren für Langzeitstudierende stieg die Zahl der Exmatrikula-tionen im Sommersemester um rund 17.000 gegenüber dem Schnitt der vergangenen drei Jahre, das ist eine Steigerung um das 2,2-fache. Dabei hatten etwa 4000 Studierende erfolgreich und in kürzerer Zeit ihr Studium abgeschlossen, das waren gut doppelt so viele wie im Semester zuvor - „ein Beleg für den Anreiz durch das Studienguthabengesetz, schneller und effizienter zu studieren“, so der Minister.
Rund 2000 Studierende wechselten in ein anderes Bundesland, vor allem nach Rheinland-Pfalz, wo es zur Zeit noch keine Gebühren für Langzeitstudierende gibt. Nach Ansicht des Ministers spreche bei dieser Gruppe alles dafür, dass sie „aus ihrem Studierenden-Status einen geldwerten Vorteil ziehen wollen“. Dies treffe auf die meisten...
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Ohne Worte
Oder doch: Du armes Hessen. Und: ich hab' die nicht gewählt!

Von heinrich um 23:05 in Diktatur | 0 Kommentare | Kommentieren

 
 

Gut, Geld sparen ist ja ganz OK, aber muss es denn immer die treffen, die eh schon genug rechnen müssen? Ich mein es ist doch echt kacke, wenn unsere Diktatur durch "Sparmassnahmen" versucht eine Elite zu schaffen. Die Guten nach oben, die Schlechten nach unten. es sind ja nicht nur die Studiengebühren sondern auch so Dinge wie Pro Familia, Obdachlosenhilfen usw. die Radikal von der diktatorischen Willkür betroffen sein werden, da deren Unterstützung gen null gehen wird.
soll doch der Koch siene Diäten kürzen und die Ministerien von Ikea enrichten lassen, dass spart auch ne Menge Geld. hoffe, dass nicht nur 100 am Dienstag in Wiesbaden auf die Straßen gehen. Wir müssen unsren Unmut zeigen und das werden!!!! wir auch.

Von fechenheim um 16:31 in Diktatur | 0 Kommentare | Kommentieren