Wiesbaden – „Mit dem Studienguthabengesetz haben wir unser Ziel erreicht: Diejenigen, die nur zum Schein eingeschrieben waren, verlassen jetzt die Hochschulen und die Studierenden insgesamt achten mehr auf ein zügiges Studium.“ Zu diesem Fazit kommt Hessens Wissenschaftsminister Udo Corts nach der Auswertung der Exmatrikulationsstatistik für das Sommersemester 2004.
Nach der Einführung von Gebühren für Langzeitstudierende stieg die Zahl der Exmatrikula-tionen im Sommersemester um rund 17.000 gegenüber dem Schnitt der vergangenen drei Jahre, das ist eine Steigerung um das 2,2-fache. Dabei hatten etwa 4000 Studierende erfolgreich und in kürzerer Zeit ihr Studium abgeschlossen, das waren gut doppelt so viele wie im Semester zuvor - „ein Beleg für den Anreiz durch das Studienguthabengesetz, schneller und effizienter zu studieren“, so der Minister.
Rund 2000 Studierende wechselten in ein anderes Bundesland, vor allem nach Rheinland-Pfalz, wo es zur Zeit noch keine Gebühren für Langzeitstudierende gibt. Nach Ansicht des Ministers spreche bei dieser Gruppe alles dafür, dass sie „aus ihrem Studierenden-Status einen geldwerten Vorteil ziehen wollen“. Dies treffe auf die meisten...
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Ohne Worte
Oder doch: Du armes Hessen. Und: ich hab' die nicht gewählt!

# Donnerstag, 7. Oktober 2004, 23:05, von heinrich in Diktatur

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