Hier nur meine persönlicher Bericht zu der unglaublichen Woche in der Univerwaltung und zu der heutigen Spontandemo:

klick

Es muss immer weitergehen!!


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Noch ein paar Links zum Asta-Marburg mit mehr Informationen:

- Erklärung der BesetzerInnen der Uni-Verwaltung
- Aggressiver Auftritt der Polizei

Von weltraumpapst um 23:49 in Marburg | 0 Kommentare | Kommentieren

 
 

ähm, ja, das hier :


Roland Koch in Frankfurt
Samstag, 27. Mai 2006, 14:00

Ort: Stadion am Bomheimer Hang, Frankfurt am Main

Roland Koch besucht das UEFA-Pokal-Endspiel der Damen 1. FFC Frankfurt gegen 1. FFC Turbine Potsdam 71

hab ich bei ubergebuehr.de gefunden.

meine frage: wer kommt alles hin???
also, werden überhaupt welche kommen....
schönen tag noch=)

Von huepftierchen um 18:34 in Aktionen | 0 Kommentare | Kommentieren

 
 

Da Ihr ja immer von Solidarität und Toleranz redet, wird es Euch doch sicher nicht stören, wenn wir einen anderen Standpunkt als Ihr vertreten und Euch auch folgende Website an Euer rotes Herz legen:

www.pro-studiengebuehren.de.vu

Ich bin mal auf die qualifizierten Kommentare gespannt!

Viel Spaß noch beim Demonstrieren, Besetzen und was sonst noch Spaß macht.

Viele Grüße
Eure Initiative für Studiengebuehren


 
 

War bis vor kurzem Student an der TUD und kann euch in eurem Anliegen nur beipflichten. Was momentan betrieben wird ist unfassbar. Gut das hierbei auch der Senat ein klares Zeichen gesetzt hat.

Leider hat die Demo letztendlich für die Sache nichts gebracht. An den vorangehenden Tagen konnte ich überall in der Stadt zustimmende Reaktionen auf die aushängenden Plakate sehen. Dies sah aber ab ca. 18 Uhr an dem Tag schon ganz anders aus. Ich habe die Proteste vom Rande beobachtet. Noch während der sinnlos langen Blockade von Rheinstraße und Hbf und damit dem gesamten ÖPNV habe ich viele (insbesondere Berufspendler) gesehen, die gerne der Polizei einen Schlagstock entrissen und selbst für eine Auflösung der Proteste gesorgt hätten. Damit haben diese Beteiligten der Sache keinen Dienst getan. Bei den nächsten Demos ist zudem mit weniger Toleranz seitens der Polizei zu rechnen. Hier hätten die Organisatoren energischer gegen vorgehen sollen, um diese negativen Schlagzeilen zu verhindern.

Von stillerbeobachter um 16:11 in Darmstadt | 8 Kommentare | Kommentieren

 
 

Bei dem verletzten Giessener Demonstranten handelt es sich um einen guten Freund von mir. Ich war gestern Abend in der Unfallchirurgie der Uni-Klinik Giessen und stattete ihm einen Krankenbesuch ab. Ich war wirklich positiv überrascht, denn als ich hörte, dass er vom Zug erfasst wurde, ging ich vom schlimmsten aus. Er erlitt einen offenen Unterschenkelhalsbruch, die 1. OP verlief super und sollte es nicht zu unerwarteten Komplikationen kommen, dürfte wohl alles fast wie neu werden. Die nächsten Wochen wird viel gelegen, dann noch zwei OPs und dann ein paar Wochen Physiotherapie.

Wir sprachen auch darüber, wie es überhaupt zu dieser Aktion kam und was das sollte. Seine Erinnerungen sind relativ stark getrübt, was die letzten Momente vorm Zusammenstoß anbelangt und so ganz ist ihm nicht klar wieso er als letzter noch auf den Gleisen war. Die Zeugenaussagen widersprechen sich da anscheinend auch ein bisschen und das er sich nicht genau erinnert, wundert mich nicht. Von einem Zug angefahren zu werden, verwirrt einen schon ziemlich.

Auf jeden Fall hat dieses Beispiel gezeigt, wie wichtig es ist auf Demos und bei Aktionen einen klaren Kopf zu bewahren. Autobahn- und Gleisblockaden sind nun mal etwas, was echt gefährlich ist und was man nicht leichtfertig in blindem Aktionismus ohne Sicherheitsmaßnahmen machen sollte. Daher nochmal der Appell an Alle: Bewahrt einen klaren Kopf auf Demos, seid auf jeden Fall nüchtern (nicht, dass ers nicht gewesen wär, aber es schadet auf keinen Fall das nochmal zu betonen), steigert Euch nicht zu sehr rein und hört nicht auf die Augen offenzuhalten und ständig über Eure Situation nachzudenken.

Mein Kumpel bat mich auch noch, der Öffentlichkeit Grüße zu bestellen:
Er grüßt alle Studierenden Deutschlands, die so wie er gegen den Bildungs- und Sozialabbau demonstrieren (Solidarische Grüße auch nach Marburg an die BesetzerInnen!) und er sagt "so ein Zug wird mich auch nicht von meinem Kampf abbringen lassen. Die Proteste müssen weiter gehen."