Studienguthaben für LangzeitstudentInnen werden anscheinend aufgrund der Inkompetenz der GebühreneintreiberInnen und -verwalterInnen mehr oder minder willkürlich festgesetzt, man spricht dann von einem "Datenbankfehler": Das Referat für Studenguthaben, das die zeitlichen Boni und Mali der Studenten verwaltet, will 500 Euro Bummelantenstrafe von mir. Im März hieß es noch, ich dürfte bis 2006 gebührenfrei studieren, und jetzt das. Was soll denn das bitte?
Natürlich hab ich das mit 2006 auch schriftlich. Hab ich gleich durchgefaxt (ans Telefon gehen die ja aus Prinzip nicht), mit dem freundlichen Hinweis, den internen Fehler doch bitte zu beheben. Antwort gab's keine, dafür rief der studentische Senator meines Vertrauens an. Er wolle der Sache mal auf den Grund gehen und sich umhören, ob das noch mehr Leuten passiert sei.

Ist es. Etwa 500 Studenten erhielten eine Zahlungsaufforderung mit Fristsetzung bis zum 1. September, danach Verlängerungsfrist mit 15 Euro Säumniszuschlag.
Weiterlesen: natürlich ist mal wieder die datenbank schuld.

Siehe auch in der taz: Hessens Langzeitgebühren beweisen: Viele Studis zahlen zu Unrecht - und das Geld holt sich der klamme Staat.

Sowie schon etwas älter: Gebühren-Chaos: Uni Marburg verschickt fehlerhafte Gebührenbescheide.

Ich für meinen Teil warte immer noch mal überhaupt auf eine Antwort der Uni Giessen, welches es anscheinend seit einem Vierteljahr nicht für nötig hält, auf meinen Einspruch auch nur auf irgendeine Art und Weise zu reagieren.

# Sonntag, 8. August 2004, 12:54, von moe in Studiengebuehren

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heinrich kommentierte am Dienstag, 10. August 2004, 12:25:
Uni FFM: >>'Befreiung Kinder' sorgt für Verwirrung<<

Langzeitstudiengebühren: Zehn Prozent der Bescheide für das Wintersemester falsch verschickt / Ursache ist ein Softwareproblem
FRANKFURT. Etwa 500 von 5.000 Studiengebührenbescheiden für das kommende Wintersemester wurden fälschlich ausgesandt. (...) Ursache ist ein Softwarefehler. Demnach wurden Fristverlängerungen mit dem Zusatz 'Befreiung Kinder', ...
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