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In Hessen gibt es auch bei der bürgerlichen Landesregierung keine Studiengebühren, das Nachbarland hat seine nun bestätigt bekommen: Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH) hat die Klagen einer alleinerziehenden Studentin gegen ihre Freiburger Hochschule und die Beschwerden von drei Studenten gegen die Uni Karlsruhe abgewiesen (Az.: 2 S 1855/07, 2 S 2554/07, 2 S 2833/07, 2 S 1527/08), eine Revision vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig aber zugelassen.Studiengebühren sind sozialverträglich, sagen die obersten Verwaltungsrichter in Baden-Württemberg.UniSpiegel mit der Historie der Klage.

Eine ausführliche Analyse gibt es bei studis-online

Von heinrich um 10:43 in Kritisches | 0 Kommentare | Kommentieren

 
 

Am 18. Januar waren Landtagswahlen in Hessen (Wahlkampf, Ergebnisse und Konsequenzen bei wikipedia) und Roland Koch ist wieder/weiter dran. Vor der Wahl hatte er versprochen:Die Wiedereinführung von Studiengebühren nach der Wahl hat die CDU, übrigens wie die FDP, ausgeschlossen. Es wird also auch künftig in Hessen keine Studiengebühren geben.(Koch bei kandidatenwatch.de auf die Frage eines Marburger Studierenden).

Trotzdem hatten viele geunkt, dass der vermeintlich kleine Bündnispartner FDP schon dafür sorgen würde, zumindest "nachlaufende" Gebühren zu erheben.

Die neue CDU-Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann hat sich nun sowohl einem FAZ-Interview als auch bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt, der Amtseinführung des Frankfurter Fachhochschul-Präsidenten eindeutig geäußert.Wir haben früher eine andere Position vertreten. Es gibt nach wie vor Argumente für und wider Studienbeiträge, aber man kann nicht ständig hin und her wechseln. Jetzt gibt es mit uns keine Studienbeiträge mehr, auch keine Langzeitgebühren. Das gibt den Hochschulen Planungssicherheit. Sie wissen, dass es bei der voriges Jahr vom Landtag beschlossenen Abschaffung der Studienbeiträge bleibt.Dass dies eventuell nicht für immer gilt, kann man einem FR-Interview vom 12. Februar entnehmen, dem auch das obige Zitat entstammt.

Von heinrich um 10:31 in Wiesbaden | 0 Kommentare | Kommentieren

 
 

Der Tod ist ein Meister aus Deutschland...Studiengebühren sind der Tod der Bildung, auch aus Deutschland,
(gefunden vor 10min. bei student24.tv)


 
 

Das Internetportal www.student24.tv (Entertaiment und Information für Studenten) erklärt sich solidarisch im Kampf gegen Studiengebühren und kann von allen Studenten kostenlos genutzt werden.
Studiengebühren verhindern die Zukunft und die Chancengleichheit.
Wenn es in der Wirtschaft brennt, wird die Welt aktiv, aber bei der Bildung wird alles nur aufgeschoben und soll sich selbst finanzieren.
Wir von student24.tv sagen: Bildung / Studenten das ist unsere Zukunft und die darf nicht blockiert werden.

Von student24 um 12:48 in Aktionen | 0 Kommentare | Kommentieren

 
 

War dieser Beleg nötig? Vielleicht schon...Im Jahr 2006 haben nach einer repräsentativ durchgeführten Untersuchung bis zu 18.000 Abiturienten wegen der in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen eingeführten Gebühren kein Studium aufgenommen. Darunter sind vor allem Frauen und junge Menschen aus so genannten bildungsfernen Elternhäusern. Im vergangenen Jahr erreichten im Vergleich zum Jahr 2003 17 Prozent mehr Schulabgänger die Hochschulreife, dennoch nahmen 5 Prozent weniger ein Studium auf. Das geht aus einer noch unveröffentlichten Studie hervor, die im Auftrag des Bundesbildungsministeriums erstellt worden ist und auf die sich dpa stützt.Quelle/Weiterlesen bei heise.de
Mal sehen, wie/ob der Bildungsgipfel auf solche Nachrichten reagiert. Er sollte...

Von heinrich um 16:59 in Kritisches | 0 Kommentare | Kommentieren

 
 

Die Studiengebühren in Hessen wurden abgeschafft, die Hochschulen bekommen als Kompensation trotzdem Geld:(...) Die Rate habe eine Höhe von 23 Millionen Euro, sagte ein Sprecher des Wissenschaftsministeriums in Wiesbaden. Insgesamt zahlt das Land an vier Terminen im Jahr 92 Millionen Euro an die Hochschulen. Die Universitäten Frankfurt, Gießen und Kassel sprachen von einem annähernden Ausgleich in Höhe der Studiengebühr der vergangenen Semester. Die Ersatzsumme wächst allerdings nicht mit steigenden Studentenzahlen.
(...)
Die Verteilung unter den Hochschulen ergibt sich aus den Studentenzahlen vor zwei Jahren.
An der Universität Gießen entspricht der Ausgleich 436,35 Euro je Student, der eingeschrieben ist. Dies ersetze die Einnahmen aus den Studiengebühren, (...) An der Universität Kassel hieß es, (...) in diesem Jahr seien aber 1500 Studenten mehr eingeschrieben. Demnach hätte die Universität gute eine Million Euro mehr in ihrer Kasse, müssten die Studenten weiterhin Gebühren zahlen.
Quelle: FAZ/Rhein-Main-zeitung, 15. Oktober 2008

Von heinrich um 16:52 in Aktionen | 0 Kommentare | Kommentieren

 
 

Ein Wahlversprechen ist ein Wahlversprechen... auch wenn man sich beinahe die ganze Legislaturperiode mit der Einlösung Zeit lässt. Joachim Budde berichtet auf academics.de, dass vermutlich vier Tage vor der Wahl des neuen österreichischen Parlamentes das alte die 2001 eingeführten Studiengebühren an den Universitäten des Landes abschaffen werde. So sollen (...) vom kommenden Jahr an allen Studenten aus Österreich und den anderen Ländern der Europäischen Union die 363 Euro Studienbeitrag pro Semester erlassen werden; wer aus dem Rest der Welt in Österreichs Hörsälen sitzen will, muss künftig die Hälfte dieses Betrags bezahlen. Der Bund will den Universitäten allerdings die fehlenden Einnahmen ersetzen. (...)
Die Abschaffung der Studiengebühren ist Teil eines Sofortprogramms, mit dem die SPÖ die Bürger in verschiedenen Bereichen des Lebens entlasten will.

Eigentlich müssten sich die österreichischen Studenten über die Pläne der Politiker freuen - doch so ganz trauen sie den Versprechungen der SPÖ nicht. (...)
Für die Fachhochschulen gilt die Abschaffung der Gebühren zunächst nicht. Denn anders als bei den Universitäten ist der Bund an den Fachhochschulen nur ein Träger unter vielen.

Von heinrich um 23:28 in Kritisches | 0 Kommentare | Kommentieren