Die Zahl der Studienanfänger in Deutschland ist entgegen der Ziele der Bundesregierung erneut leicht gesunken. Mit 351 900 Menschen schrieben sich 2005 zwei Prozent weniger als im Vorjahr erstmals für ein Studium ein, wie der Präsident des Statistischen Bundesamts, Johann Hahlen, mitteilte. [...]

Die Zahl der Studenten insgesamt sank durch die Einführung von Gebühren für Langzeit- und Zweitstudium unter anderem in Hessen und Nordrhein-Westfalen, wie aus den Angaben des Statistischen Bundesamts weiter hervorgeht. Im Wintersemester 2004/2 005 fiel die Zahl um drei Prozent auf 1,96 Millionen. Im laufenden Wintersemester stieg die Zahl wieder leicht auf 1,98 Millionen.

Jochen Dahm, Geschäftsführer des Aktionsbündnisses gegen Studiengebühren, sagte: „Studiengebühren schrecken vom Studium ab, das ist wieder einmal bestätigt worden.“ Die weitere Einführung allgemeiner Studiengebühren zum Studienbeginn werde mehr Menschen vom Studium abschrecken.
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# Montag, 12. Dezember 2005, 16:34, von moe in Presse

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