Gegen die Einrichtung von Ein-Euro-Jobs beim Studentenwerk und für die Schaffung von Vollzeitarbeitsplätzen hat sich der Asta der JLU in einer Presseerklärung ausgesprochen. Hintergrund ist die Einrichtung eines Ein-Euro-Jobs in der Fahrradwerkstatt des Studentenwerks. [...]
Eine Aktion Gießener Studierender, die sich für eine Festeinstellung des Fahrradmechanikers und gegen die Einführung von Ein-Euro-Jobs eingesetzt hatte, habe mehr als 1000 Unterschriften allein an der JLU gesammelt. Ende Oktober solle nun das Beschäftigungsverhältnis ohne Aussicht auf eine Festeinstellung enden.
Im Gegenteil: Das Studentenwerk suche nun nach Studierenden, die die Fahrradwerkstatt auf 400 Euro Basis übernehmen. [...]
"Erst nutzt das Studentenwerk einen gut qualifizierten Fahrradmechaniker ein halbes Jahr für seine Zwecke aus, profitiert von den Einnahmen der Werkstatt, lässt ihn dabei ein halbes Jahr in der Hoffnung, er könne eine Vollzeitbeschäftigung erhalten und ersetzt ihn dann kurzerhand durch Studierende auf Niedriglohnbasis", kommentiert Kai Dietzel, der Antidiskriminierungsbeauftragte des bundesweiten studentischen Dachverbandes (fzs) die Maßnahmen des Studentenwerkes.
Der Asta der JLU spricht sich "gegen solche menschenverachtende Praktiken aus und fordert das Studentenwerk auf, keine Ein-Euro-Jobber einzustellen, sondern neue Vollzeitbeschäftigungsverhältnisse einzurichten.
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# Samstag, 29. Oktober 2005, 11:26, von moe in Presse

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moe kommentierte am Freitag, 4. November 2005, 10:16:
siehe auch bei indymedia

http://de.indymedia.org/2005/10/130769.shtml

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