Studiengebühren wurden als sozialverträglich angekündigt. Doch die Befürchtungen der Gebührengegner bewahrheiten sich schneller als gedacht (Von Jan-Martin Wiarda)

Was wurde am Anfang nicht alles versprochen: Sozialverträglich sollten Studiengebühren natürlich sein; erst wenn ein vernünftiges System von Studienkrediten installiert sei, würden Gebühren eingeführt. Und selbstredend müsse jeder zusätzliche Euro ausschließlich den Hochschulen zugute kommen.

Doch mittlerweile werden beide Versprechen arg strapaziert.
Weiterlesen bei der ZEIT: Leere Kassen und leere Versprechen.

Die ZEIT bringt also mal ungefähr das auf den Punkt, was die GegnerInnen von Studiengebühren schon die ganze Zeit sagten: Studiengebühren sind reines Abkassieren, und kommen den Unis nicht nur nicht zugute, sondern es werden im Gegenzug auch noch die Mittel weiter gekürzt. Nur "schneller als gedacht" ist hier eigentlich nichts passiert, denn es war ziemlich absehbar. Durch Gebühren werden Unis keinen Deut besser, nur ziehen sich die Länder eben aus der Finanzierung zurück.

# Sonntag, 24. Juli 2005, 11:59, von moe in Presse

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