Nicht nur mir persönlich, sondern auch vielen anderen Gießener StudentInnen wird nach dem Besuch der Mensa regelmässig leicht schlecht. Dafür, dass es immer dasselbe langweilige Essen von schlechter Qualität gibt, kommt nun noch eine Erhöhung des Semesterbeitrages und der Essenspreise dazu:

Jetzt werden die Beiträge in zwei Schritten im Wintersemester 2005/6 und im Sommersemester 2006 um 7,50 Euro erhöht. Und seit Montag sind die Essenspreise um durchschnittlich vier Prozent teurer.
Die Semesterbeiträge steigen indes in ganz Hessen um fünf bis 15 Euro. In Gießen müssen die Studierenden insgesamt 15 Euro zusätzlich berappen - der Beitrag steigt um je fünf Euro in den kommenden drei Wintersemestern.
Auch an der Justus-Liebig-Universität (JLU) sollen die Mensapreise während des Sommersemesters erhöht werden - der genaue Betrag steht noch nicht fest. Es soll aber weiterhin ein billiges Essen in der Preisklasse zwischen 1,50 bis 1,70 Euro geben, sagt Sprecherin Susi Gerisch. In Gießen hat es 2003 tatsächlich einmal größere Proteste gegen eine Preiserhöhung gegeben: Ausgerechnet das bis dahin kostenfreie Ketchup, das seitdem nur noch für zehn Cent zu haben ist, sorgte für massiven Ärger und Resolutionen.
[via Gießener Anzeiger]

Inwieweit auch das Personal der Mensa im Rahmen des allgemeinen Sparzwanges an den hessischen Hochschulen Verzicht übt, ist nicht bekannt. Das billige Essen in der Preisklasse von 1,70€ sind übrigens meistens Spaghetti mit Tomatensoße. Was eines der wenigen Gerichte sein dürfte, mit denen sich sogar noch die meisten StudentInnen selbst versorgen können. Was man damit tun muss, um so eine drei-Portionen-Packung für 45cents auf den Preis von 1,70€ pro Portion hochzudrücken, weiß ich auch nicht.

# Samstag, 9. April 2005, 13:47, von moe in Presse

Kommentieren