Der hessische Ministerpräsident Koch hat sich gegen bundeseinheitliche Studiengebühren ausgesprochen. Die Bundesregierung plant ein Studienkredit-Modell für alle Hochschüler.

Der hessische Ministerpräsident, Roland Koch (CDU), hat sich für einen Wettbewerb der Bundesländer bei Studiengebühren ausgesprochen. Dem Nachrichtenmagazin «Focus» sagte er, wenn man Wettbewerb wolle, sehe er in einer einheitlichen Gebühr wenig Sinn. Gute Qualität dürfe auch teurer sein, so der CDU-Politiker. Koch rechnet damit, daß in fünf Jahren sehr viele, wenn nicht sogar alle Studiengänge in Deutschland kostenpflichtig seien.

Für eine bundeseinheitliche Gebühr hat sich Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) ausgesprochen. Ziel müsse eine sozialverträgliche Regelung sein, sagte Platzeck der «Frankfurter Rundschau». Er wolle in den kommenden Tagen versuchen, sich mit seinen sozialdemokratischen Kollegen...
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Ohne Worte.

# Montag, 31. Januar 2005, 01:41, von heinrich in Presse

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moe kommentierte am Mittwoch, 2. Februar 2005, 15:58:
Koch gegen einheitliche Studiengebühr

siehe auch Tagesschau.de: Koch gegen einheitliche Studiengebühr.

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heinrich kommentierte am Freitag, 11. Februar 2005, 12:05:
Koch im FOCUS-Interview zu Studiengebühren "Qualität darf teurer sein"

Die Hessische Staatskanzlei bietet das Interview des Ministerpräsidenten im Wortlaut, u.a.: Wenn wir Wettbewerb wollen, macht nach meiner persönlichen Überzeugung eine einheitliche Gebühr wenig Sinn. Bei Konkurrenz könnte etwas völlig Neues entstehen: Erstmals müssten alle Hochschulen darüber nachdenken, was sie ihren Studenten an Qualität bieten, damit die Kundschaft nicht wegbleibt.

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