Wie jedes Jahr wechselt der Vorsitz der Kultusministerkonferenz; diesmal ist die brandenburgische Wissenschaftsministerin dran, ins Rampenlicht gezerrt zu werden. Als erstes war die FAZ dran: Dort hat Johanna Wanka sich dafür ausgesprpochen (sic!, der Blogger), daß Studiengebühren - sollten sie denn eingeführt werden - in allen Bundesländern einheitlich gelten. Aus Anlaß ihres Amtsantritts in dieser Woche plädierte sie außerdem für elternunabhängige Studiendarlehen statt Bafög. (...)So verspricht sie, das Ländergremium werde sich bei einer Entscheidung für Gebühren „intensiv darum kümmern müssen, wie Studiengebühren eingeführt werden, und auch darum, daß keine Kleinstaaterei entsteht”.

Nach der Aussage Wankas könne es eine weitere Aufgabe der KMK sein, mit den Finanzministern zu vereinbaren, daß sie bei der Einführung von Studiengebühren die Zuschüsse für die Hochschulen nicht senken. (...)
Und dann kommt eine Überraschung:Sollten Länder wegen der Studiengebühren ihre Mittel für die Hochschulen kürzen, werde die Idee der Studiengebühr „ad absurdum geführt”, warnte sie - eigentlich sollten Gebühren zu einem qualitativ besseren Studium führen.Ach sooo! Na das ist ja gut, dass das mal geklärt wurde.
Den ganzen Artikel gibt's hier.

Die Vorgängerin von Frau Wanka war die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen. Sie zieht im Main-Rheiner Bilanz: "Es gibt unendlich viele Geschichten zu erzählen"...

# Mittwoch, 5. Januar 2005, 00:09, von heinrich in Presse

Kommentieren