Mittwoch 29 September, 2004 14:15 CET
Berlin (Reuters) - Das Münchner Institut für Wirtschaftsforschung (Ifo) und Arbeitgeber-Präsident Dieter Hundt haben die Pläne der Bundesregierung zur Förderung von Elite-Universitäten kritisiert und eine grundlegende Reform der deutschen Hochschulen sowie eine Einführung von Studiengebühren gefordert.
"Eliten kann man nicht verordnen, sie müssen sich im Wettbewerb bilden", erklärte Ifo-Chef Hans-Werner Sinn am Mittwoch in Dresden. Durch die Abschaffung der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) und die Einführung von Bildungsgutscheinen und Studiengebühren könnten leistungsfördernde Anreize für Studenten geschaffen werden, die dem jetzigen System fehlten. Denkbar sei,...
Weiterlesen bei Reuters...
Der SPIEGEL meint dazu folgendes:
Die Gebührenfans laufen sich warm
Schon in den nächsten Monaten könnte das Verbot allgemeiner Studiengebühren kippen. Länder und Rektoren bereiten sich darauf vor, nun haben auch die Arbeitgeber ein eigenes Modell aus dem Hut gezaubert - geschickt getarnt als 15.000-Euro-Geschenk für jeden Studenten.
Weiterlesen...

# Donnerstag, 30. September 2004, 11:52, von heinrich in Studiengebuehren

Kommentieren