Ein Wahlversprechen ist ein Wahlversprechen... auch wenn man sich beinahe die ganze Legislaturperiode mit der Einlösung Zeit lässt. Joachim Budde berichtet auf academics.de, dass vermutlich vier Tage vor der Wahl des neuen österreichischen Parlamentes das alte die 2001 eingeführten Studiengebühren an den Universitäten des Landes abschaffen werde. So sollen (...) vom kommenden Jahr an allen Studenten aus Österreich und den anderen Ländern der Europäischen Union die 363 Euro Studienbeitrag pro Semester erlassen werden; wer aus dem Rest der Welt in Österreichs Hörsälen sitzen will, muss künftig die Hälfte dieses Betrags bezahlen. Der Bund will den Universitäten allerdings die fehlenden Einnahmen ersetzen. (...)
Die Abschaffung der Studiengebühren ist Teil eines Sofortprogramms, mit dem die SPÖ die Bürger in verschiedenen Bereichen des Lebens entlasten will.

Eigentlich müssten sich die österreichischen Studenten über die Pläne der Politiker freuen - doch so ganz trauen sie den Versprechungen der SPÖ nicht. (...)
Für die Fachhochschulen gilt die Abschaffung der Gebühren zunächst nicht. Denn anders als bei den Universitäten ist der Bund an den Fachhochschulen nur ein Träger unter vielen.

# Donnerstag, 18. September 2008, 21:28, von heinrich in Kritisches

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