Wie wirtschaftsnahe "Denkfabriken" die öffentliche Debatte im Sinne neoliberaler Trends manipulieren
Organisationen wie das Centrum für Hochschulentwicklung arbeiten schon seit Jahren für diesen neoliberalen Umbau des Hochschulwesens. Auch die Arbeitgeber-getragene Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft setzt sich für die Einführung von Studiengebühren ein. Die Debatte um Studiengebühren zeigt beispielhaft, wie Denkfabriken (Think Tanks) und wirtschaftsnahe Kampagnen über Jahre zielgerichtet am derzeitigen neoliberalen Trendwechsel gearbeitet haben. Dabei nutzen sie nicht nur legitime Mittel, um eine Pro-Studiengebühren-Stimmung in Medien und Politik zu erzeugen. [...] Zugleich wird die Öffentlichkeit bearbeitet - notfalls auch mit manipulativen Methoden.
FR: Stimmungsmache für Studiengebühren (siehe auch den Beitrag Studiengebühren: 'Das Handelsblatt missbraucht Umfrage zur politischen Stimmungsmache' in meinem Weblog).

# Samstag, 19. Juni 2004, 23:09, von moe in Presse

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