Aus den Pressemitteilungen des AStA Marburg

In aller Schärfe kritisiert der AStA Marburg die derzeitige Hochschulpolitik der hessischen Landesregierung. "Ministerpräsident Koch wirtschaftet nicht nur die Universität Marburg, sondern den gesamten Hochschulstandort Hessen in Grund und Boden!", empört sich Christian Hof, Referent für Hochschulpolitik des AStA Marburg, "es ist ein Skandal, dass Koch die Vorreiterrolle Hessens im Bildungsbereich proklamiert, während der Hochschuletat um weitere Millionen gekürzt wird."

Neues Finanzierungsmodell gescheitert: düstere Zukunft für Marburg
Wie gestern bekannt wurde, kommen auf die Philipps-Universität Marburg neue Ein­sparnotwendigkeiten in Millionenhöhe zu. Uni-Präsident Prof. Volker Nienhaus berichtete in der gestrigen Senatssitzung von seinen vergeblichen Versuchen, das Ministerium und die anderen hessischen Hochschulen von einem vernünftigeren Finanzierungskonzept als dem bisherigen zu überzeugen. Nienhaus hatte zusammen mit Dr. Friedhelm Nonne aus dem Wissenschaftsministerium, der auch der Spitzenkandidat für die Nachfolge des Kanzlers der Philipps-Universität ist, ein Modell entwickelt, das den Hochschulen mehr Planungssicherheit gegeben hätte als die momentane Orientierung der Gelder an der Zahl der Studierenden in der Regelstudienzeit. Da das bisherige System nun offensichtlich in verschärfter und damit für Marburg noch ungünstigerer Form fortgesetzt wird, sieht es düster aus für die Marburger Universität.

Landesregierung kürzt die Hochschulen weiter
Darüber hinaus plant die Landesregierung offenbar, im Rahmen allgemeiner Haushaltskürzungen auch den Hochschuletat um 2,5 Prozent zu reduzieren. (...)

zur vollständigen PM des AStA-Marburg

# Donnerstag, 3. März 2005, 20:59, von mr.fritte in Marburg

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