Für den morgigen Montag hat der AStA der TUD um 13.30 Uhr alle Studierenden der Uni zu einer Vollversammlung ins Audimax geladen. Es geht um die weitere Vorgehensweise gegen die Pläne der Landesregierung, Studiengebühren einzuführen.

Der AStA hoft auf eine große Anzahl an Studentinnen und Studenten, um einen effektiven Wiederstand organisieren zu können. Voraussetzung ist ein Beschluss der Vollversammlung, der beispielsweise einen Streik ausruft. Damit wäre die TUD die letzte hessische Uni, die mit dem Mittel des Streiks versucht, politischen Druck auf die hessische Regierung auszuüben und auf diesem Wege sich Gehör in der Öffentlichkeit verschafft.

Die Diskussion über allgemeine Studiengebühren, welche die bayrische CSU inzwischen fordert, ist Beleg dafür, daß es nicht nur um die Langzeitstudenten geht.
Sollte sich die hessische Landesregierung mit ihrem Gesetzentwurf durchsetzen, gehört eine kostenfreie Bildung bald der Vergangenheit an.

Nicht nur in Hessen wird dieses Problem erkannt. Die Berliner FU sowie die Humbold-Uni sind seit vergangener Woche in einen Solidaritätsstreik getreten und in Frankreich werden 17 Unis bestreikt. Dort hat die Staatsregierung ähnliche Pläne wie Roland Koch und eine Schergen.

Also, an alle TU-Studenten in Darmstadt: Kommt morgen zur Vollversammlung und zeigt der Politik, daß die Grenzen längst überschritten wurden.
Es betrifft jeden!!

Der AStA der TUD

# Sonntag, 23. November 2003, 18:49, von holgo in Darmstadt

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moe kommentierte am Sonntag, 23. November 2003, 21:36:

siehe auch http://protest.blogger.de/stories/18056/
aber macht nix, denn doppelt hält besser! ;-)

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holgo antwortete am Sonntag, 23. November 2003, 22:15:
recht hast du...

lieber zwei als gar keine....

hauptsache, die leute kommen!

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