Die Umfrage "Perspektive-Deutschland" ist am 13. Oktober 2005 in die fünfte Auflage gestartet. Unter perspektive-deutschland.de kann mensch zu den Schwerpunktthemen Arbeit und Wirtschaft, Familie und Kinder, soziale Sicherung und Bildung seine/ihre Meinung sagen.

Unter anderem geht es um den "hauptsächlichen Verbesserungsbedarf im Bereich Hochschule". Aus folgenden Änderungsvorschlägen darf man drei auswählen:* Auf- und Ausbau von international anerkannten Studiengängen
* Verkürzung der Studienzeiten
* Einführung von Studiengebühren, wenn ausreichend Stipendien für finanziell Benachteiligte zur Verfügung stehen
* Bezahlung der Universitätslehrenden nach Leistung
Stärkere Praxisorientierung und weniger Theorievermittlung an den Hochschulen
* Stärkere Vermittlung von Schlüsselqualifikationen, z.B. Teamfähigkeit
* Mehr Wettbewerb zwischen den Hochschulen
* Pädagogische Aus- und Fortbildung der Wissenschaftler
* Stärkere Durchlässigkeit zwischen Berufsausbildung und Studium
* Mehr private Hochschulen
* Stärkere Beratung und Begleitung der Studierenden während des Studiums
Neoliberalismus, ick hör Dir trapsen. Ob da neben den Initiatoren stern, ZDF und WEB.DE wohl das Beratungsunternehmen McKinsey & Company seine Finger im Spiel hatte?
Meine Wünsche:
* Demokratisierung der Hochschulen
* Kostenfreies Studium inklusive Grund-Förderung für alle
* Freiheit der Forschung

Von heinrich um 00:43 in Umfragen | 0 Kommentare | Kommentieren

 
 

Auch an der Uni Gießen werden zu diesem Semesterbeginn wieder StudentInnen aus überfüllten Seminaren rausgeworfen oder rausgelost. Ob man dies als ordnungsgemäss immatrikulierte(r) StudentIn einfach so hinnehmen muss, scheint mehr als fraglich. Bei der Demokratischen Linken kann man dazu nachlesen:

Der AStA der Uni Potsdam hat ein Gutachten anfertigen lassen, dass sich dem leidigen Thema der TeilnehmerInnenbeschränkungen in und Rausschmissen aus Seminaren annimmt. Das eindeutige Ergebnis: Einfach so raus schmeißen geht nicht. Der Begrenzung der Teilnehmerzahl stehen eindeutigen rechtliche Hürden im Weg und die Teilnahme an Seminaren kann nicht allein mit Hinweisen in Vorlesungsverzeichnissen oder Ankündigungen vor überfüllten Seminarräumen durchgesetzt werden. Obwohl das Gutachten von der Rechtslage in Brandenburg ausgeht, ist anzunehmen, dass die Schlüsse, zu der es kommt, auch in Hessen gelten können
Weiterlesen.

Das komplette Gutachten steht auch als PDF zum Download zur Verfügung:
http://www.stud.uni-potsdam.de/~vefa/gutachten.pdf

Von moe um 02:07 in Allgemeines | 0 Kommentare | Kommentieren