Schöne Sauerei hat sich da die SPD in Rheinland-Pfalz geleistet.
Erst verspricht Ministerpräsident Kurt Beck er will keine Gebühren, er rufe alle zum Protest dagegen auf, er forderte eine Welle der Proteste die durch ganz Deutschland gehe. Deswegen denke ich, sollten wir dem lieben Herrn Beck unseren Protest mal vor seine eigene Haustüre tragen.
Natürlich hat die SPD sich einen taktisch klugen Zeitpunkt ausgesucht, in RLP Studiengebühren einzuführen. So hofft man auf wenig bis keinen Widerstand, ebenso durch die "Landeskinderregelung" (wer seinen Erstwohnsitz in RLP hat zahlt nix)!
Unsere Komilitonen in Rheinland-Pfalz wollen sich das natürlich nicht bieten lassen. NRW wird unterstützend dabei sein!

Deswegen kommt alle am nächsten Donnerstag, 20. Juli, zur Demonstration für freie Bildung um 16 Uhr in Mainz auf dem Unicampus!

Gruß aus NRW

Von bartsimpson um 16:57 in Mainz | 2 Kommentare | Kommentieren

 
 

Mainz (ddp-rps). An der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz wird es eng. Die Studierendenzahlen haben mit 34 488 eingeschriebenen Studenten zum Sommersemester 2004 ein Rekordniveau erreicht, wie die Universität am Mittwoch mitteilte. Die Qualität der Lehre drohe darunter zu leiden, sagte Universitätspräsident Jörg Michaelis. Es sei daher nötig, über zusätzliche Zulassungsbeschränkungen nachzudenken.

Die Zahl der Erstsemester hat sich den Angaben zufolge in den vergangenen drei Jahren mehr als verdoppelt, die Zahl der Bewerber um einen Studienplatz sogar mehr als vervierfacht. Für das Sommersemester 2004 gingen insgesamt 6387 Zulassungsanträge ein, 40 Prozent mehr als im Vorjahr. Zu Beginn des Semesters nahmen schließlich 3758 Studierende ihr Studium an der Uni Mainz auf. Den «Studierendenboom» führt Michaelis einerseits auf die insgesamt hohe Zahl von Abiturienten zurück. Auch die schwierige Situation auf dem Lehrstellenmarkt führe dazu, dass ein Studium als Alternative zu einer Ausbildung begonnen werde. Zudem habe die Einführung von Langzeit-Studiengebühren in Hessen und in Nordrhein-Westfalen für mindestens 1200 der Bewerber zu einem Studienortwechsel geführt, fügte der Uni-Präsident hinzu.

So befanden sich unter den zugelassenen Antragstellern insgesamt mehr als 1400 Studenten, die zuvor an einer hessischen Hochschule eingeschrieben waren. Bisher bewegte sich die Zahl der Wechsler aus Hessen den Angaben zufolge um 200 bis 250 je Sommersemester.

Die Johannes-Gutenberg-Universität Mainz ist den Angaben zufolge für eine Gesamtstudierendenzahl von rund 18 000 konzipiert. Mit derzeit über 34 000 Studenten hat die Uni somit eine Auslastung von fast 190 Prozent erreicht. In manchen Fächern wie beispielsweise der Soziologie liege die Betreuungsrelation bei mehr als 200 Studierenden pro Professor.
Quelle: die Yahoo! Nachrichten

Von heinrich um 17:08 in Mainz | 1 Kommentar | Kommentieren